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Projekte im Entstehen

NEUBAU Schulzentrum Schenefeld

Zwei unter einem Dach

In Schenefeld wächst das bestehende Schulzentrum »Achter de Weiden«, an dem Gemeinschaftsschule und Gymnasium unter einem Dach zu Hause sind. Der viergeschossige Neubau ergänzt den Bestand aus den 1970er Jahren um einen neuen, identitätstiftenden Baustein und wird zur Hauptadresse der Gemeinschaftsschule.

Projekt
Erweiterungsneubau für das Schulzentrum »Achter de Weiden«
Bauherr:in
Stadt Schenefeld
ÖPP-Partner:in
GOLDBECK
Leistung
1-5 gem. HOAI
Fläche
8.120 m² BGF
Lage
Achter de Weiden in Schenefeld
Visualisierungen
Sichtvision
Besonderheiten
1. Platz ÖPP-Verfahren | Modulbauweise

Gemeinsam ankommen

Der Neubau versteht sich nicht als eigenständiger Solitär, sondern als selbstverständliche Weiterführung des Bestands. Südlich angeordnet, formt er mit einem großzügigen Willkommensplatz das neue Gesicht der Gemeinschaftsschule. Treppen, Rampen und Sitzstufen verweben die unterschiedlichen Wege und schaffen einen Ort des Ankommens sowohl vom Schulcampus als auch vom Stadtzentrum Schenefeld kommend.

So viel Gemeinsamkeit wie möglich, so viel Trennung wie nötig.

Schulzentrum Schenefeld
Lageplan
Grundriss Erdgeschoss

Wo sich alle Wege kreuzen

Hinter dem Eingang öffnet sich ein großzügiges Foyer. Es ist Begegnungsraum, Veranstaltungsort und verbindendes Herzstück des neuen Gebäudes. Von hier aus verzweigen sich die Wege in die unterschiedlichen Fachbereiche und Lernwelten. Sichtbeziehungen schaffen eine offene, lebendige Atmosphäre. Die Räume im Erdgeschoss sind bewusst gemeinschaftlich angeordnet: Musik, Kunst, Werken oder Hauswirtschaft liegen nah beieinander und fördern den Austausch zwischen den Schulformen. Klare Strukturen geben Orientierung und ermöglichen flexible Nutzungen auch über den Schulalltag hinaus, etwa durch einen separat erschließbaren Übungsraum.

Kleine Heimaten im großen Ganzen

Während das Erdgeschoss als offener, gemeinschaftlicher Ort den Austausch fördert, ziehen sich die jahrgangsbezogenen Lernbereiche in die oberen Geschosse zurück. Hier organisieren sich die Räume in Clustern – überschaubaren Einheiten, die als eigene »Heimaten« Orientierung geben und Identität stiften. Klassenräume, Differenzierungsbereiche und gemeinsame Mitten greifen ineinander und schaffen eine Lernlandschaft, die konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglicht wie Austausch, Rückzug und gemeinsames Lernen.

Jahrgangs-Cluster
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