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SANIERUNG
Rudolf-Donath-Weg

Modernisierte Fassade eines Wohnhauses im Rudolf-Donath-Weg mit grünen Akzentflächen, Fensterfronten und weitläufiger Grünfläche mit Laubbäumen im Vordergrund.

SANIERUNG Rudolf-Donath-Weg

Rudi´s neues Gewand

Gebaut in den 60ern, bewohnt über Generationen. Die vier Wohnhäuser im Rudolf-Donath-Weg in Börnsen tragen Geschichte in ihren Wänden. Nun wurden sie behutsam in die Gegenwart geholt. Die energetische Sanierung sorgt dafür, dass Substanz erhalten bleibt, Werte gesteigert werden und das Ensemble fit für die Zukunft ist. Dämmung, Bauteile und Fassaden wurden mit Sorgfalt erneuert, ohne den Charakter des Bestands zu verlieren. Das Ergebnis ist ein deutlich verbesserter Energiestandard und ein neuer Auftritt in freundlichen Grüntönen.

Projekt
Energetische Sanierung von vier Wohngebäuden
Bauherr:in
NEUE LÜBECKER Norddeutsche Baugenossenschaft eG
Leistung
1-8 HOAI
Fläche
5.900 m² BGF
Lage
Rudolf-Donath-Weg in Börnsen
Fotografie
Tim Voelter
Besonderheiten
Effiziente Projektabwicklung durch eine integrative Planung

Die Sechziger frisch verpackt

Die dreigeschossigen Gebäude stammen aus dem Jahr 1964 und zeigen die typischen Merkmale der Nachkriegsarchitektur: schnörkellos, funktional, solide. Gleichzeitig hatten sie in Sachen Energieeffizienz deutlichen Nachholbedarf. Ziel der Sanierung war es, Wohnkomfort, Substanzschutz und Energieeinsparung in Einklang zu bringen. Dafür wurde die komplette thermische Hülle überarbeitet – von der Fassade bis zur obersten Geschossdecke.

Saniertes Mehrfamilienhaus im Rudolf-Donath-Weg, eingerahmt von Bäumen und Grünflächen.

Tempo mit Taktgefühl

Die Sanierung der Gebäudehülle umfasste ein neues Wärmedämmverbundsystem, die Dämmung der obersten Geschossdecken und Kellerdecken – und das in Rekordtempo. Die Bewohner:innen konnten während der gesamten Bauzeit in ihren Wohnungen bleiben und die Transformation ihrer Umgebung Schritt für Schritt miterleben.

Giebelseite des hell verputzten Wohngebäudes mit strukturierter Fensteranordnung und angrenzender Grünfläche.
Abstrahiertes farbiges Piktogramm des sanierten Wohngebäude-Ensembles im Rudolf-Donath-Weg
Wohngebäude-Ensemble Rudolf-Donath-Weg
Lageplan des sanierten Wohngebäude-Ensembles im Rudolf-Donath-Weg
Lageplan

Farbe bekennen

Im Inneren blieb vieles wie gewohnt, außen dagegen wurde neu gedacht. Die Fenster wurden erneuert, die Eingänge modernisiert und mit neuen Hauseingangselementen inklusive Gegensprechanlage und Briefkästen ausgestattet. Markant und identitätsstiftend: Zwei unterschiedliche Grüntöne strukturieren die Fassaden und markieren die Eingangsbereiche. Diese Farbakzente setzen sich innen in den Treppenhäusern fort – als Orientierung, Wiedererkennungsmerkmal und visuelle Verbindung.

Frontansicht des sanierten Wohngebäudes mit hellen Fassaden, grünen Eingangsbereichen und einer weitläufigen Rasenfläche.
Detailansicht des sanierten Mehrfamilienhauses im Rudolf-Donath-Weg, eingerahmt von Bäumen und Grünflächen, mit klar strukturierten Fensterfronten.
Saniertes Treppenhaus im Wohngebäude Rudolf-Donath-Weg mit grünen Farbakzenten.

Die Grüntöne setzen frische Akzente und schaffen ein einladendes Gesamtbild. Die Farbe verbindet Eingang und Treppenhaus und gibt dem Bestand eine neue Identität.

Eingangsbereich des Wohnhauses mit grüner Fassadenakzentuierung, großen Fensterflächen und gepflegtem Vorgarten.
Rückansicht des sanierten Wohngebäudes mit modernisierten Balkonen, heller Fassade und großzügiger Grünfläche im herbstlichen Umfeld.

Alte Seele neue Hülle

Ein zentraler Punkt der Sanierung war der Austausch schadstoffbelasteter Fassadenteile: Alte Faserzementplatten und Balkonbrüstungen wurden fachgerecht entfernt und ersetzt. Die neuen Balkonbrüstungen mit matten Glasfüllungen verleihen den Gebäuden ein klares, zeitgemäßes Erscheinungsbild. Auch Fensterbänke, Fallrohre und Geländer wurden durch langlebige, moderne Bauteile ersetzt und der Bestand so fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht.

Rückansicht des Wohngebäudes mit modernisierten Balkonen und umliegenden Grünflächen.
Rückansicht des Wohngebäudes mit modernisierten Balkonen, umliegenden Grünflächen und leicht einfallendem Sonnenlicht.

Was bleibt wird besser

Die Außenanlagen wurden punktuell angepasst: Sträucher zurückgeschnitten, Sockelbereiche freigelegt, Dämmarbeiten durchgeführt und anschließend wieder verfüllt. Auch bei der Haustechnik wurde Hand angelegt: Außenleuchten, Gegensprechanlagen und defekte Heizkörper wurden erneuert. Die vorhandene Dachdeckung blieb erhalten – ebenso wie der ursprüngliche Charakter der Häuser, der trotz Modernisierung klar spürbar bleibt.

Saniertes Wohngebäude im Rudolf-Donath-Weg mit hellen Fassaden, grünen Eingangsbereichen und weitläufiger Grünfläche im Vordergrund.

Stimmen aus dem Team

Dass man Wohnungen spürbar verbessern kann, ohne sie grundlegend zu verändern, ist das Besondere an dieser Maßnahme. Und zeigt, was eine energetische Sanierung leisten kann.

Andreas

Die größte Herausforderung lag darin, Substanz zu erhalten und gleichzeitig energetisch auf den neuesten Stand zu kommen – und das Ganze im laufenden Betrieb.

Patrick